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Alkoholismus

Beim Alkoholismus handelt es sich um eine seelische und körperliche Abhängigkeit. Die körperliche Abhängigkeit charakterisiert sich durch Entzugserscheinungen nach Trinkpausen, die seelische Abhängigkeit durch das zwingende Verlangen nach weiterem Alkoholkonsum zur Stimmungsänderung.
Der Alkoholismus ist definiert als "ein Konsum von Alkohol, der über das sozial tolerierte, für Individuum und/oder Gesellschaft ungefährliche Maß hinausgeht". Dabei wird sowohl der gewohnheitsmäßige übermäßige Alkoholkonsum ohne Abhängigkeitsentwicklung als auch die echte Alkoholabhängigkeit unter dem Begriff "Alkoholismus" zusammengefaßt.
Nach Feuerlein gibt es unter klinischen Gesichtspunkten fünf Definitionskriterien für Alkoholismus:
- abnormes Trinkverhalten (nach Menge und Modalität des Alkoholkonsums)
- somatische (körperliche) alkoholbezogene Schäden
- psychosoziale alkoholbezogene Schäden
- Entwicklung von Toleranz und Entzugssyndrom („körperliche Abhängigkeit“)
- Entwicklung von „Entzugssyndromen auf der subjektiven Ebene“ (Kontrollverlust, gesteigertes Verlangen nach Alkohol, Zentrierung des Denkens und Strebens auf Alkohol; „psychische Abhängigkeit“).
Sind nur die ersten vier Definitionskriterien vorhanden, spricht man von Alkoholmißbrauch. Kommt das fünfte Kriterium hinzu („seelische Abhängigkeit“) handelt es sich um Alkoholabhängigkeit.

Co-Alkoholiker

Co-Alkoholiker oder Co-Abhängige sind die Menschen im Umfeld des Alkoholkranken, die durch ihre unbewußt falschen Verhaltensweisen eher dazu beitragen, daß der Abhängige in seiner Krankheit verbleibt als daß er diese besiegt.

Sucht

Sucht kommt von suchen, und ein Süchtiger ist ein Suchender. Wenn dieser den Sinn des Lebens gefunden hat, verschwindet die Sucht von selbst. In seiner Herkunft stammt das Wort vom althochdeutschen "siuk" ab, was direkt übertragen "krank" heißt. Worin diese Krankheit besteht, und wodurch ein Kranker Genesung findet, ist nur unter "Fachleuten" umstritten. Es herrscht Konsens darüber, dass Abstinenz gegenüber allen bewusstseinsverändernden Substanzen die Vorraussetzung für eine Genesung darstellt.
Vom psychiatrischen Standpunkt aus ist unter Sucht ein psychopathologisches Phänomen zu verstehen, das durch eine abnorme Verhaltensweise charakterisiert ist, die auf der Basis einer süchtigen Fehlhaltung, der Süchtigkeit, entsteht. (Feuerlein : Alkoholismus)

Suchtgedächtnis

Im limbischen System des Gehirns werden bestimmte suchtrelevante Gedächtnisinhalte gespeichert. Das Gehirn hat während der 'nassen Phase' gelernt, daß mit Hilfe von Alkohol bestimmte Gefühlsregungen nicht mehr als solche erkannt werden. Das 'Suchtgedächtnis' verlangt also beim Auftreten eben solcher Gefühle im 'trockenen Zustand' nach Alkohol. Es tritt auch noch nach längerer Abstinenz auf.

Diese Seite der Homepage befindet sich im ständigen Aufbau. Ich möchte daraus aber kein Lexikon machen, sondern ganz gezielt bestimmte Begriffe verständlich definieren. Deshalb wird hier immer wieder Neues hinzukommen.

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Letztes Update: 18.02.2013 - 17:04 Uhr
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