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Alkoholismus, Mißbrauch und Abhängigkeit

Alkoholismus - Alkoholabhängigkeit - Alkoholsucht

Alkoholabhängige sind unfähig, ihren Alkoholkonsum dauerhaft und in Übereinstimmung mit ihrem Wollen zu steuern.

Missbrauch und Abhängigkeit beginnen fast immer unspektakulär. Schließlich ist es »Allgemeinwissen«, dass Alkohol entspannt, anregt, tröstet, wärmt, belohnt, kurzum: das Leben angenehmer macht und die maßvolle Anwendung dieses »Heilmittels« wird allgemein akzeptiert (»Auf diesen Schreck muss ich erst mal einen trinken«).
Wer jedoch regelmäßig Alkohol trinkt, um z.B. Stress, Ärger, Wut oder Trauer besser ausholten zu können, ist gefährdet. Und je öfter Alkohol scheinbar für das Wohlbefinden sorgt, desto weniger gelingt es, schwierige Situationen ohne Alkohol zu bewältigen. Ein kritischer Punkt ist erreicht, wenn man sich ohne Alkohol kaum noch entspannen und wohlfühlen kann.
Ernste Warnzeichen sind Gedächtnislücken nach durchzechten Nächten, Einschlafstörungen und Unruhe, wenn man nichts getrunken hat. Weitere Folgen wie Streitereien mit Angehörigen über Alkohol, nachlassende Leistungsfähigkeit im Beruf, Schuld- und Schamgefühle können hinzukommen. Die Gewöhnung an die Wirkungen des Alkohols kann dann bereits so stark sein, dass eine Senkung des Konsums bzw. dauerhafte Abstinenz ohne psychosoziale Hilfe nicht mehr zu erreichen ist.
Neben allmählicher Gewöhnung können schwerwiegende Probleme und besondere Belastungen (z.B. Einsamkeit, Scheidung, Arbeitsplatzverlust, Gewalterfahrungen) erhöhten Alkoholkonsum auslösen. Wer auch mittelfristig keine Chance sieht, seine Lage zu verbessern, läuft große Gefahr, abhängig zu werden. Fachliche Unterstützung kann dies verhindern helfen. Beispielsweise können Gespräche in einer psycho- sozialen Beratungsstelle dazu beitragen, dass man andere Wege als den des Alkoholmissbrauchs findet, um drängenden persönlichen und sozialen Problemen zu begegnen.

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Woher weiss ich, ob ich die Kontrolle über mein Trinkverhalten verloren habe?

  • Ich versuche meine Art zu trinken zu verbergen.
  • Ich nehme mir immer wieder vor, aufzuhören.
  • Ich trinke immer höherprozentigere Getränke, oder ich beginne immer früher am Tage zu trinken.
  • Ich bin immer länger alkoholisiert.
  • Ich trinke alleine.
  • Ich habe Probleme bei der Arbeit, oder fehle dort.
  • Ich habe langanhaltende Gedächtnisstörungen oder „blackout's".
  • Ich habe wenig Appetit.
  • Ich werde gewalttätig, manchmal schlage ich sogar zu.
  • Meine Persönlichkeit hat sich verändert (eifersüchtig,lügnerisch,misstrauisch…).
  • Ich fahre alkoholisiert Auto ohne darüber nachzudenken.
  • Ich vernachlässige mein Äusseres.
  • Mein Denken ist langsam, ich kann mich nicht mehr konzentrieren, ich fühle mich verwirrt und habe grosse Erinnerungslücken.
  • Ich habe Probleme, mein Geld zusammenzuhalten.
  • Ich erbreche und zittere morgens.
  • Ich nehme unregelmäßig Nahrung zu mir.
  • Ich habe Bauchschmerzen, Krämpfe und Durchfall.
  • Ich habe das Gefühl von „ Ameisenlaufen"in den Gliedern.
  • Ich fühle eine Schwäche in Armen oder Beinen.
  • Ich habe vermehrt ein rotes Gesicht, rote Handinnenflächen und Augen.
  • Ich habe einen unsicheren Gang und neige zum Hinfallen.
  • Ich habe einen verschlechterten Gesundheitszustand.
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto mehr Gedanken sollten Sie sich über Ihr Trinkverhalten machen.

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Alkoholabhängigkeit bzw. -sucht entwickelt sich in der Regel langsam. Die Bindung an die Droge Alkohol kann jedoch sehr stark werden und entsprechend schwer zu überwinden sein. Das Fehlen des Alkohols führt bei Abhängigen zu Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen, Schweißausbrüchen und morgendlichem Zittern bis hin zu Krampfanfällen, optischen und akustischen Halluzinationen (»weiße Mäuse«) und dem »Delirium tremens« sowie Unruhe, Gereiztheit, vielfältigen Ängsten und depressiven Verstimmungen bis hin zu Selbstmordgedanken. Alkoholabhängigesterben überdurchschnittlich häufig durch Selbsttötung.
Alkoholabhängige sind unfähig, ihren Alkoholkonsum dauerhaft und in Übereinstimmung mit ihrem Wollen zu steuern. Aber: Alkoholabhängigkeit ist nicht eine Frage der konsumierten Alkoholmenge! Es gibt sowohl Alkoholabhängige, die zeitweise abstinent leben (»Quartalssäufer«) als auch solche, die zwar ihren täglichen Konsum kontrollieren können, jedoch selbst zu kurzen Abstinenzphasen unfähig sind (»Spiegeltrinker«).
Je weiter die Alkoholabhängigkeit bzw. die Suchtentwicklung fortschreitet, desto gravierender werden die körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Schäden. Sie verstärken sich teilweise gegenseitig, so dass Alkoholabhängige ab einem gewissen Punkt immer rascher auf den Zusammenbruch hinsteuern. Schuld- und Schamgefühle können zum Rückzug aus Freundschaften führen, während gleichzeitig die zunehmende Isolation zu verstärktem Alkoholkonsum führt. Oder: Nach der Trennung von der Familie werden Ernährung und äußere Erscheinung vernachlässigt, und der soziale Abstieg beschleunigt sich dadurch.
Leider gelingt es vielen Alkoholkranken - aus Scham und aus Angst vor dem Verlust ihrer Droge - erst sehr spät, sich ihre Situation einzugestehen und Hilfe anzunehmen.

Alkoholabhängigkeit bzw. -sucht ist medizinisch und sozialrechtlich als Krankheit anerkannt, denn ohne fachliche Hilfe ist ihre Bewältigung kaum möglich. Die Kosten der Behandlung tragen deshalb ihrem gesetzlichen Auftrag entsprechend die Kranken- und Rentenversicherungsträger. Ziel der Behandlung ist in aller Regel die völlige Abstinenz, da die Versuche, Alkohol gelegentlich und gemäßigt zu konsumieren, erfahrungsgemäß scheitern. Sie lösen fast immer schwere Rückfälle aus, deren Überwindung die Betroffenen viel Kraft kostet.

Quelle:  Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V. - im Internet unter: www.dhs.de

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Letztes Update: 18.02.2013 - 17:04 Uhr
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